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Unser Weg in die vernetzte Stadt

Mehr als 50 Prozent aller Menschen weltweit leben heute in Städten – und es werden immer mehr. Um mit der zunehmenden Verstädterung und anderen globalen Megatrends wie dem steigenden Energiebedarf, dem demografischen Wandel, dem Klimawandel oder der individuellen Mobilität umzugehen und auf lange Sicht zukunftsfähig zu bleiben, brauchen Städte kreative Ideen, innovative Systeme und agile Planungsprozesse, mit denen sie sich nachhaltig zur Smart City entwickeln. Das A und O auf dem Weg dorthin? „Digitalisierung und Vernetzung“, sagt Alanus von Radecki, Head of Governance Innovation beim Fraunhofer IAO.

Und damit meint er nicht nur die Vernetzung von Maschinen. Mit der sogenannten Morgenstadtinitiative hat sich das Fraunhofer IAO zum Ziel gesetzt, Kreativ-Netzwerke für Menschen zu bilden, um ganze Städte zu vernetzen und sie auf dem Weg zur Smart City zu unterstützen. In einem gemeinsamen Netzwerk mit Partnern aus Industrie und Kommunen entwickelt die Initiative deshalb Lösungen für lebenswerte, nachhaltige, sichere und intelligente Städte von morgen. Von Radecki und seine Kollegen und Partner setzen dabei auf das Potenzial vernetzter Technologien wie KI und IoT als wichtigste Eckpfeiler.

Ein paar Beispiele gefällig? Von Radecki berichtet von Ansätzen wie Roboter, die Pakete ausliefern, Mobility on Demand, oder Gebäuden, die mit der Stadt und ihrer Umgebung kommunizieren. So könnte beispielsweise die Heizung automatisch herunterfahren, der Aufzug schon bereitstehen und eine Ampel vor der Eingangstür entsprechend längere Grünphasen schalten, wenn sie von einem Bürogebäude weiß, dass um 17 Uhr ein Großteil der Mitarbeiter Feierabend macht. Damit entsteht durch die Verbindung von einzelnen intelligenten Anlagen über das IoT ein komplettes urbanes System, das gleichermaßen smart, nachhaltig und effizient ist.

Bei einem konkreten Morgenstadt-Projekt in Eindhoven erkennen Sensoren in der Stadt Geräusche und geben bei Aggression in den Stimmlagen ein Warnsignal, um für Sicherheit zu sorgen. Solche und ähnliche Ideen, Lösungen und konkrete Beispiele aus Pilotstädten sind für die Städte-Partner des Netzwerks auf einer Online-Plattform nach dem Baukastensystem hinterlegt. So kann sich jede Stadt Informationen und Anregungen für die eigene Entwicklung holen und selbst zusammenstellen.

Eine große Herausforderung bei alledem sieht von Radecki allerdings in der rasanten Geschwindigkeit, mit der Trends, Technologien und die Digitalisierung voranschreiten: „Aktuell kommen wir mit dem Tempo noch nicht ganz mit. Wir planen noch wie vor 50 Jahren. Damals hatte eine Technologie eine Lebensdauer von rund 50 Jahren. Heute sind es teilweise weniger als zwei Jahre. Bestes Beispiel dafür ist der derzeitige Bau von Elektroautos – eine noch recht junge Entwicklung – während man parallel schon vom autonomen Fahren spricht.“ Um Innovationen also überhaupt zu ermöglichen, müssen Planungen zukünftig beschleunigt und Technologiepotenziale nutzbar gemacht werden. Dazu brauchen Städte eine enge Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. „Durch die Vernetzung unserer Ressourcen können wir die notwendigen Synergien knüpfen, um die digitale Transformation erfolgreich zu meistern.“

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