WELCOME TO KONE!

Are you interested in KONE as a corporate business or a career opportunity?

Corporate site

Would you like to find out more about the solutions available in your area, including the local contact information, on your respective KONE website?

Your suggested website is

United States

Zur Länderseite

NACH OBEN ZUM SEITENANFANG

Sichere Hilfe im Notfall

Notfallplan und Befreiungsanleitung müssen am Aufzug hinterlegt werden

Pressemitteilung Veröffentlicht 07.05.2019

Im Aufzug eingeschlossene Personen können bald schneller durch Helfer befreit werden. Seit Anfang 2019 müssen Aufzugbetreiber den Notfallplan, die Notbefreiungsanleitung und alle technischen Unterlagen zum Aufzug direkt an der Anlage hinterlegen – üblicherweise im Maschinenraum oder am Steuerungskasten.

„Auch bislang waren die Betreiber nach den Technischen Regeln für Betriebssicherheit (TRBS 3121) verpflichtet, wichtige Unterlagen wie Betriebshandbücher, Schaltpläne und Prüfanleitungen vorzuhalten: für die Sicherheit der Servicetechniker, der Anlagenprüfer und natürlich der Nutzer selbst“, erklärt Thomas Lipphardt, Spezialist für technische Regelwerke beim Aufzugunternehmen KONE. „Nun aber hat der zuständige Ausschuss beim Bundesbauministerium detailliert aufgelistet, welche Dokumente vor Ort hinterlegt sein müssen.“

Der Notfallplan enthält alle Angaben für die Rettung eingeschlossener Personen. Dazu gehören zum Beispiel die Telefonnummern der Ersthelfer, die Eingeschlossene befreien und bei Bedarf erste Hilfe leisten können. Ebenfalls direkt an der Anlage erforderlich: die Notbefreiungsanleitung. „Sie erklärt den Helfern, wie sie Personen am schnellsten aus der Kabine befreien können. Das funktioniert bei jedem Aufzugtyp etwas anders“, sagt Lipphardt.

Expertentipp

Aufzugbetreiber, die nicht für mögliche Personen- und Sachschäden haften wollen, sollten ihr Aufzugunternehmen auf die Dokumentationspflicht ansprechen und gegebenenfalls bitten, ihnen bei der Komplettierung der Unterlagen behilflich zu sein. „Dabei steht die Wohnungseigentümergemeinschaft direkt in der Verantwortung, sofern sie über die Kosten für Instandhaltungsmaßnahmen entscheidet“, betont Lipphardt.

Checkliste für Aufzugbetreiber

Aufzugbetreiber müssen die folgenden Dokumente nach den Technischen Regeln für Betriebssicherheit (TRBS 3121) am Aufzug vorhalten:

  1. Betriebsanleitung und Beschreibung des Aufzugs
  2. Notfallplan und Notbefreiungsanleitung
  3. elektrische und hydraulische Schaltpläne, Prüfanleitungen, Nachweise und Sicherheitshandbücher der verwendeten Sicherheitsbauteile
  4. EG-/EU-Konformitätserklärung für den Aufzug – Mit ihr bestätigt der Hersteller rechtsverbindlich, dass sein Produkt alle Anforderungen der auf dieses Produkt anwendbaren europäischen Richtlinien erfüllt.
  5. Errichterprotokoll der elektrischen Anlage – Es enthält unter anderem die Ergebnisse der vor Inbetriebnahme von einer Elektrofachkraft durchgeführten Prüfung der Anlage.
  6. Übersicht der vorhandenen aufzugsexternen Sicherheitseinrichtungen und zugehörige Prüfbescheinigungen (inklusive Prüffristen und Prüfberichte)
  7. Aufstellung der Sicherheitsmaßnahen und Prüffristen – Diese werden aus der regelmäßig vorzunehmenden Gefährdungsbeurteilung des Aufzugs abgeleitet.
Mehr zum Thema Betriebssicherheit von Aufzügen und zur TRBS 3121

Pressebild Mehr Sicherheit: Alle Unterlagen zum Aufzug müssen an der Anlage hinterlegt werden. (Foto: KONE). Bild herunterladen

ÜBER KONE

KONE ist einer der weltweit größten Anbieter von Aufzügen, Rolltreppen, automatischen Türen und Toranlagen. Angetrieben von den Wünschen unserer Kunden und den Bedürfnissen der Nutzer, entwickeln und produzieren wir technologisch führende, am Lebenszyklus des Gebäudes orientierte Produkte für den Transport von Personen und Lasten, dazu Lösungen für die Modernisierung und Wartung bestehender Anlagen. Von mehr als 1.000 Niederlassungen rund um den Globus aus betreuen wir über eine Million Anlagen. Best People Flow Experience™ ist unser Ziel, strikte Kundenorientierung unser Weg. An sieben Produktionsstätten und acht Standorten für Forschung und Entwicklung schaffen wir Lösungen für die Herausforderungen einer urbanisierten und barrierefreien Welt. Für diese innovativen und marktführenden Produkte werden wir seit 8 Jahren in Folge vom renommierten Forbes Magazine unter den "The world´s most innovative companies" geführt. KONE ist börsennotiert (NASDAQ OMX, Helsinki) und erwirtschaftete 2018 mit rund 57.000 Mitarbeitern in mehr als 60 Ländern einen Umsatz von 9,1 Milliarden Euro. Hauptsitz ist Espoo bei Helsinki, Finnland.

Pressekontakt

KONE GmbH
Aufzüge · Rolltreppen · Automatiktüren
Nicole Köster
Leiterin Marketing & Kommunikation
Vahrenwalder Str. 317
30179 Hannover
Tel.: 0511 2148-606
Fax: 0511 2148-210
E-Mail: nicole.koster -at- kone.com