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IBM Watson erleichtert den Alltag

Das Internet der Dinge (IoT = Internet of Things) (IoT) hat die Aufmerksamkeit der Technik- und Geschäftswelt gewonnen. Unternehmen wie Humlegården in Stockholm gehen zur Verbesserung der Kundenzufriedenheit mit KONE 24/7 Connect neue Wege.

Text: Steve Roman

Wenn Unternehmen in Stockholm nach erstklassigen Bürostandorten suchen, wenden sie sich an Humlegården Fastigheter, den Immobilieneigentümer, der Räume in einigen der exklusivsten Gebäude der Stadt anbietet. Die Kunden von Humlegården erwarten nur das Beste. Es ist unnötig zu sagen, dass Aufzugprobleme hier unerwünscht sind.

"Dies ist eines unserer größeren Problemfelder" sagt Per Rosén, Leiter Operation and Maintenance des Unternehmens. "Arbeitet ein Aufzug nicht korrekt, sind unsere Mieter wirklich genervt und es ist ein großes Problem für uns. Fällt der einzige Aufzug bei einem hochwertigen Gebäude aus, können Sie sich die Schwierigkeiten lebhaft vorstellen" sagt er

"Zu Beginn des Jahres 2016 hat uns Humlegården mit einer einfachen Anforderung angesprochen," erinnert sich Jaakko Kaivonen, Managing Director von KONE Skandinavien. Der Auftrag seitens Humlegårdens war eigentlich ziemlich klar: "Wir wollen in Zukunft keine Störungen oder Ausfälle mehr. Wir wollen eine intelligente Technik, die Probleme vor deren Auftreten vorhersieht."

Nutzung „smarter“ Technologie

Es war sicherlich eine große Aufgabe, aber wir waren gerade dabei, etwas zu entwickeln, was 24/7 Connected Services werden sollten: Ein System, das die IBM Watson IoT-Plattform nutzt, um Daten aus Aufzügen und Rolltreppen in der Cloud zu verarbeiten und zu analysieren, damit wir Probleme vorhersagen, bevor diese auftreten. Humlegården wiederum war bereits seit über einem Jahrzehnt einer unserer wichtigsten Kunden und ein begeisterter Anwender neuer Technologien. Diese Faktoren machen eines der ersten 24/7 Connected Services Pilotprojekte aus. Humlegården und IBM arbeiteten mit uns zusammen, um diese leistungsstarken Services für IoT zu entwickeln.

Die herkömmliche Aufzugwartung erfolgt kalenderbasiert, wobei verschiedene Komponenten gewartet oder Teile aufgrund erwarteter Verschleißzeiten ausgetauscht werden. Der Hauptnachteil dabei ist, dass sich Aufzüge in der realen Welt nicht immer erwartungsgemäß verhalten. Im Gegensatz dazu sammelt der neue Service rund um die Uhr Daten aus Anlagensensoren. Die Daten werden analysiert, um den Bedarf jeder einzelnen Anlage zu verstehen. Es wird prognostiziert, wann ein Problem bevorsteht, damit das Ersatzteil beim nächsten geplanten Einsatz an der Anlage direkt ausgetauscht werden kann – noch bevor es zu einer Störung kommt.

Für das Humlegården-Projekt haben wir zunächst Sensoren dutzender Aufzüge angeschlossen. Sie messen jeweils etwa 200 Parameter, die in Echtzeit an die 24/7 Connected Services-Cloud gesendet werden. "In diesem Stadium wurden wir mit der wirklichen Herausforderung konfrontiert," sagte Kaivonen, "nämlich aus den immensen Datenmengen die nützlichen Muster zu entdecken."

IoT war die Rettung

"Jeder spricht über IoT – ein großes Schlagwort. Man verbindet Geräte mit einer Cloud. Ich bin mir nicht sicher, ob das aufregend ist. Sie erhalten nur eine riesige Menge an Daten. Wirklich aufregend wird es erst, wenn man anfängt, etwas Intelligenz einzusetzen. Hier kommt IBM Watson ins Spiel," merkt er an.

Die KI-gesteuerten Analysen von IBM waren der Schlüssel, um die nützlichen, komplexen Muster innerhalb des Datenstroms zu finden. Wenn beispielsweise die Komponente A bestimmte Vibrationen zeigt, während die Temperatur in der Komponente B um 0,5 Grad ansteigt, ist es wahrscheinlich, dass die Komponente C in etwa einer Woche ausfällt. Diese Schlussfolgerungen haben es uns ermöglicht, Regeln darüber zu erstellen, wie auf die IoT-Daten zu reagieren ist und wann Wartungsaufträge angelegt werden müssen.

Die hier entwickelten Erfahrungen und Analysen werden selbstverständlich auch auf andere 24/7 Connected Services-Projekte übertragen und zum Nutzen der Kunden verwendet.

Rosén sieht diese Art von selbstlernenden Systemen als die Zukunft im Immobiliengeschäft. Dies gilt insbesondere für Länder, in denen Umweltaspekte Priorität haben und Energieeinsparungen durch Verlängerung der Lebensdauer von installierten Anlagen ein wohlverstandenes Ziel ist.

Markus Huuskonen, Leiter Service Prozesse bei KONE merkt an, dass die 24/7 Connected Services besser werden, je mehr Anlagen vernetzt sind. "Wir verbessern uns ständig. Je mehr Daten wir bekommen, desto besser wird unser Service. Das Analyse-System ist selbstlernend, daher werden diese vernetzten Dienste definitiv in Zukunft stärker ins Spiel kommen", sagte Huuskonen.

Im Moment schlägt das Humlegården-Projekt jedoch die größten Wellen unter anderen Immobilienverwaltern in Schweden, die von der Aussicht auf eine prädiktive Instandhaltung fasziniert sind. "Diese Idee hat bei unseren Kunden großes Interesse geweckt", sagt Kaivonen. "Wenn Sie grundsätzlich darüber nachdenken, verkaufen wir nicht nur Dienstleistungen, sondern wir verkaufen auch Sicherheit, Verfügbarkeit und Betriebsstabilität. Wir verkaufen einen „People Flow“. Und ich denke, das ist eine interessante Vision für viele".

KONE 24/7 CONNECT REVOLUTIONIERT DIE WARTUNG

Intelligente IoT-Services erhöhen die Sicherheit und Verfügbarkeit von Aufzügen und Rolltreppen und verschaffen Ihnen transparente Einblicke über den Zustand Ihrer Anlagen.