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cube berlin – der Wunderwürfel

Die meisten smarten Technologien des Bürogebäudes sind bereits Alltag“, sagt Markus Diekow von CA Immo. „Aber die konsequente Vernetzung und Zusammenführung in einer Zentralen Steuerung, im ‚brain’: Das ist neu.“ Auch KONE ist an diesem überregional beachteten Referenzprojekt beteiligt. „Viele Details stehen noch nicht fest. Das ist noch im Werden“, sagt Key Accounter Rainer Lustig. „Aber klar ist: Die Aufzüge werden viel umfassender mit dem Gebäude und seinen Nutzern kommunizieren, als wir es bislang kennen.“

Das Gebäude im Überblick

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Aber erst einmal zum Bau. Seit Anfang 2017 ist der elfstöckige Würfel am Washingtonplatz unweit des Berliner Hauptbahnhofs im Bau. Das vom dänischen Architekturbüro 3XN entworfene Gebäude mit Kantenlängen von jeweils 42,5 m wird eine Nutzfläche von gut 17.000 m² bieten und vor allem für Büros genutzt werden. Die Fertigstellung ist für Ende 2019 geplant.

Der Bau soll dann diversen gewerblichen Mietern moderne Bürolandschaften bieten, die sich flexibel an sich ändernde Bedürfnisse anpassen lassen. „Die Zahl und die Größen der Büro-, Besprechungs- und Gemeinschaftsräume können leicht verändert werden“, sagt Diekow.

KI für den cube berlin

Daten über die Nutzung der Räume stammen von den Nutzern selbst, die Besprechungsräume digital buchen, aber auch von einer Vielzahl Sensoren, die über das ganze, durchgehend digitalisierte und vernetzte Gebäude verteilt sind. „Alle Sensoren und technischen Komponenten sind mit dem cube brain verbunden, der selbstlernenden zentrale Steuerung des Gebäudes“, erklärt Diekow.

Damit soll zweierlei erreicht werden: eine maximal effiziente Bewirtschaftung des Gebäudes und ein maximaler Komfort für die Nutzer – und das bei kontinuierlicher Veränderung innerer Bedingungen, wie der Mieterstruktur und der Raumnutzung, sowie der äußerer Gegebenheiten, wie Wetter und Klima.

„Mieter ändern ihre internen Strukturen, sie verändern ihre Raumaufteilung und Raumnutzung, aber die Gebäudesteuerung denkt mit, lernt und hält so Komfort und Wirtschaftlichkeit kontinuierlich auf höchstem Niveau“, erklärt Diekow.

Die cube-App als Schlüssel

Wie das funktioniert? Versetzen wir uns in einen Mitarbeiter, der morgens mit dem Auto zur Arbeit kommt. Er hat sein Smartphone bei sich, auf dem die cube-App installiert ist: Die vom Start-up Thing-it entwickelte App ist sein Identitätsnachweis und das Werkzeug, mit dessen Hilfe er mit dem Gebäude kommuniziert.

Hunderte Bluetooth-Sender, Beacons genannt, ermöglichen ihm über die App den Zugriff auf Licht, Heizung und Kühlung und viele weitere Funktionen, natürlich gem. Berechtigungsstruktur. Sofern gewünscht, helfen die Beacons auch, Mitarbeiter und Kollegen auf der jeweiligen Mietfläche im Gebäude zu lokalisieren. Über passive Infrarotsensoren (PIR) lassen sich zudem Bewegungsströme und Personenbelegungen messen, zum Beispiel in den Besprechungsräumen.

Der Weg ins Gebäude

Fährt der Mitarbeiter an der Einfahrt zur Tiefgarage vor, öffnet sich ohne weiteres Zutun die Schranke. Er steigt aus, geht zur Tür, die ihm automatisch freigeschaltet wird. Auch alle weiteren Türen auf dem Weg zu seinem Arbeitsplatz sind für ihn freigeschaltet und öffnen sich, sofern motorisiert, automatisch.

Mit dem Aufzug erreicht er die Lobby im EG und das Zugangskontrollsystem. KONE Lesegeräte verbinden sich via Bluetooth mit dem Smartphone des Nutzers, geben ihm den Weg frei und zeigen ihm den Aufzug an, der ohne Wartezeit und zusätzlichen Knopfdruck automatisch auf seine Etage fährt. Auch auf der eigenen Mietfläche kann das Smartphone als Schlüssel zu Büros oder Sicherheitsbereichen genutzt werden.

Die cube-App hilft

Setzt ein Unternehmen auf flexible Arbeitsplätze, kann die App genutzt werden, um Mitarbeitern einen Arbeitsplatz vorzuschlagen. Auch dies erfolgt wieder intelligent: Die verschiedenen Bürobereiche können nach und nach aufgefüllt werden. So lässt sich viel Heiz- und Kühlenergie sparen. Dabei kann die Klima- und Lichttechnik der jeweiligen Räume auf Mieterwunsch auch von den einzelnen Mitarbeitern gesteuert werden.

„Der Mieter entscheidet, wie das alles im Detail funktioniert“, sagt Diekow. Schließlich wäre es wenig sinnvoll, wenn in einem Großraumbüro jeder mit der Lüftung hantiert. Anders in Einzel- oder Zweierbüros. „Da wird man sich vermutlich schnell einig“, sagt Diekow und lächelt.

Effizienter Gebäudebetrieb

Die konsequente Digitalisierung und Vernetzung des cube soll sich wirtschaftlich lohnen. „Bei konsequenter Ausnutzung der Möglichkeiten gehen wir davon aus, dass die Mieter die Energiekosten um 20 bis 30 Prozent gegenüber vergleichbaren Gebäuden im DGNB-Goldstandard senken können“, sagt Diekow.

Dazu kommen die Möglichkeiten durch Erfassung von Nutzungsintensitäten. „Mieter können feststellen, wie häufig Besprechungsräume von wie vielen Personen genutzt werden, und gegebenenfalls die Raumaufteilung ändern“, erklärt Diekow.

Doch auch Personalkosten, Wartungs- und Ausfallzeiten der Technik sollen reduziert werden. Das beginnt schon damit, dass Reinigungskräfte über die cube-App nur zu den Räumen geschickt werden, die auch genutzt wurden.

Navi für die Techniker

Dazu erhält jeder Techniker, der in den cube kommt, ebenfalls die App. „Sie enthält ein regelrechtes Navi, um ihn auf kürzestem Weg in den richtigen Raum zu lotsen. Zugleich schaltet die App alle Türen auf dem Weg frei – „eine Funktion, die auch Besuchern hilft, ans Ziel zu kommen“, erklärt Diekow.

Ist der Techniker vor Ort angekommen, hält er sein Smartphone an den Bluetooth-Sender einer technischen Anlage. Prompt wird ihm – sofern die Anlage damit ausgestattet ist – die Bedienungsanleitung oder der Schaltplan angezeigt. Nach Instandsetzung wird die Anlage im System wieder freigeschaltet und es geht zum Beispiel eine automatisierte Reparaturmeldung an die Mieter.

Optimierte Aufzugwartung

Die Bluetooth-Technik wird vielleicht auch die Servicetechniker von KONE unterstützen. Nähert sich ein Techniker einem Bluetooth-Sender, zeigt ihm die cube-App alle relevanten Informationen über die Aufzüge an, so der Plan. „Das könnte der Tag sein, an dem zuletzt eine Wartung vorgenommen wurde, die Wartungshistorie, aber auch Hinweise auf Ursachen einer aktuellen oder einer möglicherweise bald eintretenden Störung“, sagt Key Accounter Rainer Lustig.

Damit wird Instandhaltung auch für den Kunden transparent. Denn er erhält die Information, an welchen Anlagen Abweichungen aufgetreten sind und ob diese bei der kommenden Wartung vorbeugend überprüft werden – eine Entscheidung, die IBM Watson trifft.

Die Infos dazu liefert die IoT-Plattform Watson von IBM, mit der alle geplanten sieben Aufzüge verbunden werden, deren Montage Anfang Juni gestartet ist: eine Fünfergruppe maschinenraumloser Aufzüge (2 m/s), Feuerwehraufzug inklusive, ein Lastenaufzug sowie ein zugekaufter Übereck-Aufzug, der das Parkdeck im UG anbindet.

Aufzüge in der IBM-Cloud

„Die Aufzüge liefern kontinuierlich viele Dutzend Parameter in die IBM-Cloud, die dort ebenso kontinuierlich ausgewertet werden. Die Künstliche Intelligenz von Watson wird helfen, Störungen rechtzeitig zu entdecken“, erklärt Lustig. Weltweit sind bereits einige Tausend Aufzüge und Rolltreppen an die Cloud angebunden, allein in Deutschland einige Hundert. Dennoch ist der cube für KONE ein globales Referenzprojekt.

„Wenn alle gebäudetechnischen Systeme miteinander verschmelzen sollen, braucht es offene Systeme der Hersteller“, sagt Oliver Lisken, bei KONE Major Projects Deutschland zuständig für Digitalisierung im Allgemeinen und den cube berlin im Besonderen. „Bei KONE bieten wir ein offenes System mit entsprechenden Schnittstellen, auf deren Basis unsere Anlagen mit dem übrigen Gebäude und seinen Systemen verbunden werden können.“

Die digitale Plattform

Als CA Immo die Aufzüge ausschrieb, erklärte sich KONE als einziger Anbieter bereit, auf die Nutzung einer proprietären App zur Aufzugsteuerung zu verzichten und seine Daten mit dem Kunden zu teilen. „Wir stellen den Entwicklern unsere Programmierschnittstellen, die API, zur Verfügung. So kann der Nutzer über die cube-App einen Aufzug rufen, während der Facility Manager und der Servicetechniker alle relevanten Daten über die Aufzugsanlagen erhalten“, erklärt Lisken. „Ein derartig offenes System ist einzigartig auf dem Aufzugmarkt.“

Optimierte Aufzugsteuerung

Das offene System hilft aber nicht nur Projektentwicklern, Investoren und Architekten, effiziente Gebäude zu entwerfen. Es ermöglicht auch KONE, die Steuerung der Aufzüge weiter zu perfektionieren. „Wenn jemand über die cube-App einen Aufzug ruft, wird seine Position anonymisiert über Bluetooth erfasst und als Parameter an die Zielwahlsteuerung weitergeleitet“, erklärt Lisken. „Damit weiß die Anlage, in welcher Etage sie ihren Fahrgast abholen muss.“

Diese Daten werden der Zielwahlsteuerung zur Verfügung gestellt, die für den effizienten und komfortablen Personenfluss im Gebäude sorgt – indem Aufzugsrufe unter Berücksichtigung von Fahrzeit, Fahrkorbauslastung und Energieeffizienz gebündelt werden.

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